
Dashcams sind längst mehr als Spielerei – sie liefern im Ernstfall wertvolles Beweismaterial und dokumentieren besondere Touren. Doch ist eine Dashcam in Deutschland erlaubt? Was sagt das BGH-Urteil, wie sieht es beim Datenschutz aus, wo darfst du filmen – und wie stellst du die Kamera legal ein? Hier bekommst du Klarheit, Praxis-Tipps und einen sauberen Setup-Guide.
Die Kurzantwort: Eine Dashcam in Deutschland erlaubt zu nutzen, ist grundsätzlich möglich – entscheidend ist wie. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat 2018 entschieden, dass Dashcam-Aufnahmen als Beweismittel in Zivilverfahren verwertbar sein können, obwohl dauerhafte Aufzeichnungen datenschutzrechtlich problematisch sind. Es findet eine Interessenabwägung statt (BGH, VI ZR 233/17).
Wichtig für die Praxis: Nach DSGVO gilt der Grundsatz der Datenminimierung. Das bedeutet, du solltest nur das speichern, was für deinen Zweck (z. B. Unfallaufklärung) wirklich nötig ist. Eine dauerhafte, lückenlose Überwachung des Straßenverkehrs ist nicht das Ziel. Rechtlich stützt du dich meist auf berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, siehe DSGVO), aber eben nur, wenn du Einstellungen wählst, die Datenschutz respektieren.
Wo darf man filmen? Auf öffentlichen Straßen ist die rein private Aufzeichnung zulässig, solange du die Aufnahmen nicht veröffentlichst und möglichst kurz speicherst. Auf privatem Gelände (z. B. Parkhäuser, Gelände von Veranstaltern) können Hausrechte greifen – im Zweifel Genehmigung einholen. Videoaufzeichnungen für Social Media sind heikel: Willst du veröffentlichen, musst du Gesichter und Kennzeichen unkenntlich machen und prüfen, ob eine Veröffentlichung überhaupt zulässig ist.
Audioaufnahme ausschalten: Tonaufnahmen können als „Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes“ (§ 201 StGB) strafbar sein. Deaktiviere daher das Mikrofon deiner Dashcam. Für die Beweissicherung ist Ton ohnehin zweitrangig.
Montage und Sichtfeld: Gemäß § 23 StVO darf deine Sicht nicht beeinträchtigt werden. Befestige die Kamera klein und unauffällig, idealerweise hinter oder direkt unter dem Rückspiegel. Kabel sauber verlegen (Seitenairbags beachten), die Scheibe nicht großflächig verkleben und das Sichtfeld frei halten. So bleibt die Dashcam in Deutschland erlaubt nutzbar – ohne unnötige Angriffsfläche.
Damit deine Dashcam in Deutschland erlaubt bleibt und im Ernstfall hilft, kommt es auf die richtigen Features an. So stellst du datenschutzfreundlich und rechtssicher ein:
Kennzeichenunschärfe (Verpixelung) ist Pflicht, wenn du Material veröffentlichen willst – Gesichter und Kennzeichen unkenntlich machen. Viele Dashcams bieten keine Live-Unschärfe; nutze daher ein Schnittprogramm mit Blur-Funktion. Für Polizei/Versicherung solltest du die Originaldatei unverändert übergeben – ohne Unschärfe.
Praxisvergleich: Endlosaufnahme vs. Loop. Eine Daueraufnahme erzeugt Unmengen personenbezogener Daten und ist riskant. Die Kombination aus kurzer Loop + Event-Speicherung gilt als best practice – und macht deine Dashcam in Deutschland erlaubt nutzbar, ohne gegen Datenschutz-Grundsätze zu verstoßen.
Pro-Tipp für Tuning-Fans: Wenn du schon Kabel sauber verlegst und die Frontcam dezent integrierst, gib deinem Setup den optischen Feinschliff. Individuelle Reifensticker bringen Track-Feeling auf die Straße – passend zum Look deiner Felgen. Konfiguriere sie direkt hier: Reifenaufkleber-Konfigurator.
Beweisverwertung: Das BGH hat klargestellt, dass Dashcam-Clips in Zivilprozessen verwertet werden können – trotz datenschutzrechtlicher Bedenken. Die Gerichte wägen ab: Je gezielter und kürzer du speicherst, desto besser stehen die Chancen. In Ordnungswidrigkeiten- oder Strafverfahren kann es ähnlich laufen, aber stets fallspezifisch; hier entscheidet die Staatsanwaltschaft bzw. das Gericht.
So gehst du nach einem Vorfall vor:
People also ask – schnelle Antworten:
Bonus für Enthusiasten: Wer sein Auto kamerabereit macht, optimiert oft gleich den Look. Mit individuellen Reifenstickern setzt du Akzente am Radlauf – passend zur Lackierung oder Teamfarben. Hier gestalten: Reifenaufkleber-Konfigurator.
Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung. Im Zweifel die konkrete Situation rechtlich prüfen lassen (insbesondere bei Parkmodus und Veröffentlichungen).
Kurz gesagt: Eine Dashcam in Deutschland erlaubt einzusetzen, klappt legal und sinnvoll mit kurzen Loop-Aufnahmen, Event-Speicherung, deaktiviertem Mikrofon, bedachtem Parkmodus und Kennzeichenunschärfe bei Veröffentlichungen. So schützt du dich, ohne Datenschutz zu verletzen – und hast im Ernstfall verwertbare Belege. Und wenn der Look stimmen soll: Individuelle Reifensticker jetzt im Reifenaufkleber-Konfigurator erstellen.